Vernetzung mit Hausärzten

Dr. Dietmar Weixler, Dr. Harald Dollensky

Dr. Harald Dollensky ist niedergelassener Allgemeinmediziner in einer Kassenordination

Dr. Dietmar Weixler leitender Arzt eines Palliativkonsiliardienstes in einem öffentlichen Krankenhaus im ländlichen Bereich.
Die Betreuung von Patienten, die im Sinne der PC begleitet werden, stellen ein interdisziplinäres Betreuerteam vor komplexe und fordernde Situationen und könne die interkollegiale Beziehung strapazieren.

Was sind die Bedingungen für eine gute ärztliche Zusammenarbeit, hinweg über die Grenzen der traditionellen sozialrechtlichen Zuständigkeiten ?
Welche Maßnahmen und Angebote fördern die Kooperation ?
Wo liegen die Grenzen der Machbarkeit und des Engagements ?
Welche kommunikativen Mittel sind empfehlenswert ?
Was sind die Stärken des Hausarztes/ der HausärztIn ?
Gibt es DEN Hausarzt ?
Welche Rolle spielt er für die Patienten und deren Angehörige ?
Welche Erfahrungen und Annahmen fließen in die Beziehungsgestaltung Spitalsarzt/Palliativmediziner und Hausarzt ein ?
Wie lässt sich das Kollektiv HAUSÄRZTE aus der Perspektive des Palliativmediziners beschreiben ?

Der Workshop bietet an, unter dem Aspekt der wertschätzenden Bestandsaufnahme
(angelehnt an die Technik des APPRECIATIVE INQUIRY) in einem gemeinsamen Prozess
auf die positiven Seiten einer Beziehung zu fokussieren, deren Entstehen und Gelebtwerden durch einen veralteten sozialrechtlichen Rahmen ernstlich unter Druck gebracht wird.
Ziel des Workshops ist es, von allen anwesenden KollegInnen jene Tricks und Tipps einzusammeln, die ein gutes networking fördern können, um sie in der Praxis anwenden zu können. Der Workshop hat nicht zum Ziel, die Stereotype von Feindbild-Ikonographie, Frust und Zynismus aus der Begegnung extramural-intramural aufzugreifen und darzustellen, sondern eher die Bedingungen für die Frage „Warum geht es bei uns so gut?“ transparent zu machen.
Ein Input aus der internationalen Literatur (Australien, GB, Deutschland, Canada) und Auszüge aus einer rezenten Projektarbeit („Hausarztprofile“) ergänzen den workshop.