Die Patientenverfügung

Mag. jur. Thomas Russegger

Mit 1.6.2006 ist das Patientenverfügungsgesetz in Kraft getreten. Es regelt die Voraussetzungen und die Wirksamkeit von Patientenverfügungen.
Unter einer Patientenverfügung versteht man eine Willenserklärung, mit der ein Patient eine medizinische Behandlung vorweg ablehnt. Diese Erklärung soll dann gelten, wenn der Patient im Zeitpunkt der Behandlung nicht mehr einsichts-, urteils,- oder äußerungsfähig ist.

Das Gesetz unterscheidet verbindliche und beachtliche Patientenverfügungen.
Welche Bedeutung kommt dem Arzt bei der Errichtung einer verbindlichen Patientenverfügung zu, welche dem Patientenanwalt?
Wie ist bei der Errichtung einer verbindlichen oder beachtlichen Patientenverfügung vor zugehen ?
Welchen Stellenwert hat die verbindliche, welchen die beachtliche Patientenverfügung?
Wie lange gelten sie?
Aus welchen Gründen ist eine Patientenverfügung unwirksam? Bei Vorliegen welcher Gründe wird sie unwirksam?
Welchen Stellenwert hat sie bei Notfällen?

Darauf und auf weitere Aspekte wird im Vortrag eingegangen. Praktische Beispiele und Erfahrungen aus dem Beratungsalltag runden das Thema ab.